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Gemeinde Niederrohrdorf
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Oberstufenzentrum

Oberstufenzentrum
24.02.2012

Gegen 120 Personen liessen sich an der Informationsveranstaltung vom 23. Februar 2012 im Gemeindesaal über die Traktanden der bevorstehenden ausserordentlichen Gemeindeversammlung orientieren. Der Gemeinderat zeigte sich sichtlich erfreut über das grosse Interesse der Bevölkerung am Oberstufenzentrum.

 

Stephan Uhlig, Präsident der Kreisschulpflege, informierte über das geplante Oberstufenzentrum. Insgesamt 17 Klassenzimmer sowie zweckmässige Gruppenräume, Lernateliers, zentrale Aufenthalts- und Arbeitsräume sowie eine moderne und zeitgemässe Elektronik- und IT-Infrastruktur wird das neue Schulhaus erhalten. Stephan Uhlig informierte die Anwesenden über die Vorteile, welche die Oberstufe für die Schüler und die Bevölkerung bringen wird und weshalb gerade der Standort Hüslerberg in Niederrohrdorf ideal ist für dieses neue Zentrum. In den geschätzten Baukosten von CHF 18'750'000 ist auch der Projektierungskredit von CHF 1'750'000 enthalten, der nun in den vier Gemeinden beantragt wird. Läuft alles nach Plan und wird der Projektierungskredit am 20. März bewilligt, ist vorgesehen, den Gemeinden im November 2012 den Baukredit zu beantragen. Im August 2013 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden, damit das Oberstufenschulhaus den Schulbetrieb am 10. August 2015 aufnehmen kann. Die heutigen 3. Klässer werden also die ersten sein, welche das neue Oberstufenzentrum besuchen können.

 

In der Folge orientierte Martina Egger, Gemeinderätin Niederrohrdorf, über die beabsichtigten Anpassungen am Primarschulhaus Rüsler und an der Mehrzweckhalle Rüsler. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Schulpflege, aus Lehrern sowie Mitgliedern des Gemeinderates hat in den letzten Monaten den erforderlichen Anpassungsbedarf erhoben. Beim Schulhaus müssen insbesondere die sanitären Anlagen (Toiletten, Seifen- und Handtuchspender) sowie vereinzelte Türen an den Primarschulbetrieb angepasst werden. Im Aussenbereich der Schulanlage muss ausserdem der Pausenplatz die Bedürfnisse der künftigen Primarschüler besser abdecken können; so will man Bodenspiele, einen Steingarten sowie einen Holzspielplatz erstellen. Die Auslastungsprognosen der Dreifachturnhalle zeigen, dass der Schulbetrieb für die Primarschul- und die Oberstufenklassen in der Dreifachturnhalle zwar möglich ist, weil die Gemeinde Oberrohrdorf Entlastungsmöglichkeiten in der Turnhalle Hinterbächli anbietet. Die Nutzungsmöglichkeiten für die Vereine würden jedoch sehr stark eingeschränkt. Aufgrund der heute feststellbaren, starken Zunahme der Geburtenraten beantragt der Gemeinderat den Bau einer vierten Turnhalle, damit die künftigen Schul- und Vereinsbedürfnisse abgedeckt werden können. Der Bau einer Turnhalle, inkl. Garderoben- und Geräteräume wird die Gemeinde Niederrohrdorf CHF 3'780'000 kosten. Der für die Weiterbearbeitung des Vorhabens benötigte Projektierungskredit beläuft sich auf CHF 116'640.

 

In der anschliessenden Fragerunde wurden dem Gemeinderat, der Kreisschule sowie auch den anwesenden Architekten verschiedene Fragen zu den zwei Projekten gestellt. Inhalte dieser Fragen waren u.a. die Nutzung von Sonnenenergie, das Parkierungskonzept, die Aula oder auch die detaillierte Kostensituation, welche von Gemeinderat Heinz Jossi ausführlich erläutert wurde. Die sehr gut besuchte Informationsveranstaltung dauerte bis ca. 22.00 Uhr.

 

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 20. März 2012 in der Aula Hüslerberg entscheidet der Souverän über die beiden Anträge des Gemeinderates zum Oberstufenzentrum sowie zu den Anpassungen beim Schulhaus und bei der Mehrzweckhallt Rüsler.

 

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