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Oberstufe Rohrdorferberg

Oberstufe Rohrdorferberg
23.02.2011

Die von den Gemeinden Bellikon, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil eingesetzte Planungskommission hat in den vergangenen Monaten die Grundlagen für das neue Oberstufenzentrum Rohrdorferberg erarbeitet. Diese Arbeiten münden nun in der Ausschreibung der Präqualifikation in den amtlichen Publikationsorganen der Gemeinden.

 

Standort des neuen Oberstufenzentrums wird das Schulhausareal Hüslerberg in Niederrohrdorf sein, wo bereits heute ein Schulhaus (inkl. Aula) steht und ausreichend unbebautes Land für einen Erweiterungsbau vorhanden ist. Das Projekt umfasst räumliche Anpassungen an den bestehenden vier Klassenzimmern im Schulhaus Hüslerberg sowie einen Erweiterungsbau mit 13 Klassenzimmern und entsprechenden Gruppenräumen sowie weiteren Räumlichkeiten. Damit wird der Schulraumbedarf der Oberstufe für die kommenden Jahre gedeckt. Am neuen Oberstufenstandort werden mittelfristig 320 Real-, Sekundar- und Bezirksschüler aus den Gemeinden Bellikon, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil eine neue Heimat erhalten.

 

Um die Baukosten tief zu halten, werden Synergien mit der unmittelbar angrenzend liegenden Schulanlage Rüsler genutzt. Die Oberstufenschüler werden beispielsweise die bestehende Dreifachturnhalle mitbenutzen können. Die Kosten für die Erweiterung der Schulanlage Hüslerberg werden auf 15,5 Mio. Franken geschätzt und sollen von den vier beteiligten Gemeinden anhand deren Einwohnerzahl anteilmässig getragen werden. Die vier Gemeinden haben zum Ziel, dass die neue Oberstufenschulanlage mit Beginn des Schuljahrs 2014/2015 bezogen werden kann; auf diesen Zeitpunkt ist seitens des Kantons auch vorgesehen, den Strukturwechsel (6 Jahre Unterstufe, 3 Jahre Oberstufe) im Kanton Aargau zu vollziehen.

 

Das Präqualifikationsverfahren, welches in den Wochen 8 und 9 öffentlich ausgeschrieben wird, dient nun dazu, in einer Vorauswahl sechs Architekturbüros zu finden, die zur Eingabe eines Projektentwurfs eingeladen werden sollen. Für die Präqualifikation können sich alle Architekturbüros bewerben, die über entsprechende Erfahrungen im Schulhausbau verfügen - oder solche erwerben wollen; denn es ist vorgesehen, im Sinne der Nachwuchsförderung auch ein Architekturbüro zum Projektwettbewerb zuzulassen, welches nicht über den geforderten Leistungsausweis, jedoch über eine ausreichend vorhandene Fachkompetenz verfügt.

 

Das Preisgericht und die Planungskommission, welche diejenigen Architekturbüros bestimmen werden, die einen Projektentwurf einreichen dürfen, werden ihre Entscheidung im April treffen. Die ausgewählten Architekturbüros erhalten anschliessend die Gelegenheit, bis anfangs Juli ihren Projektentwurf einzureichen. Für das Siegerprojekt, welches im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, wird dann an den Wintergemeindeversammlungen 2011 in allen vier Gemeinden ein Projektierungskredit beantragt.